Auf dieser Seite finden Sie Begriffserklärungen zu einigen Themen rund um
die Panoramafotografie. Für alle weiteren Fragen können Sie gerne anrufen,
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Abwicklung
Um ein vollsphärisches Panorama aufzunehmen, wird von einem Punkt aus der gesamte umgebende Raum fotografiert. Das resultierende Bild wird häufig als Abwicklung einer Kugel (equirektangulare Projektion), oder als Abwicklung eines Kubus (kubische Projektion) gespeichert.
Equirektangular
Die equirektangulare Projektion ist eine der am häufigsten benutzten in der Panoramawelt. Sie kann ein komplettes 360° x 180° Panorama in einem einzigen Bild darstellen. Besonders im oberen und im unteren Bereich ist das Bild allerdings stark verzerrt. Diese Projektionsart ist sehr gängig, um fertige Panoramabilder für die interaktive Darstellung zu speichern.
Flash
Lange Zeit wurden Interaktive Panoramen hauptsächlich per Java oder Quicktime dargestellt. Nachdem die Java Plattform, aber nicht mehr immer auf jedem PC installiert ist und Apples Quicktime Playernur auf vergleichsweise wenigen Rechnern installiert ist, hat sich der Flashplayer als das Standardformat für interaktive Panoramen etabliert. Es gibt unterschiedliche flashbasierte Player, die interaktive Panoramen anzeigen können. Die meisten Panoramaplayer erlauben es zusätzlich weitere Inhalte mit den Panoramen zu verknüpfen und anzuzeigen.
Gigapixel
Die Panoramafotografie, die ja schon seit den Kindertagen der Fotografie in der ein oder anderen Form existiert, hat sich zuletzt stark weiterentwickelt. Dazu beigetragen hat vor allem die Entwicklung in den Bereichen digitale Fotografie und Panorama Software, sowie die Verbreitung von breitbandigem Internet. Es ist mittlerweile möglich Panoramen von immenser Göße zu produzieren. Diese Gigapixelpanoramen erlauben es, auch an weit entfernte Details heranzuzoomen. Nicht immer steht der Aufwand, der für die Erstellung dieser Panoramen betrieben werden muss, in Relation mit dem resultierenden Nutzen, bzw. dem ästhetischen Wert.
HDR
High Dynamic Range Imaging ist eine Technik die mit Bildern arbeitet, die anstatt den normalen 8bit eine Farbtiefe von 32bit haben. Dieses mehr an Informationen kann in einem Panoramafoto dazu genutzt werden, eine deutlich bessere Durchzeichnung der Lichter und der Schattenbereiche zu erzielen. Die allermeisten Anzeigegeräte können nur 8bit Bilder darstellen, weshalb das HDR Panorama am Ende der Bearbeitungskette umgewandelt werden muss in ein 8bit LDR Panorama. Dieser Vorgang heisst Tone Mapping und kann zu sehr ausgewogenen, aber auch zu sehr dramatischen Ergebnissen führen. Die Produktion von HDR Panoramen ist ungleich aufwändiger als die Produktion eines normalen Standard Panoramas.
Hotspot
Als Hotspot werden Punkte, Grafiken, oder Flächen bezeichnet, die in einer virtuellen Tour mit einer Funktion verknüpft, also “hot” ist. Hotspots können zu anderen Panoramen verlinken, Logos zeigen, Grundrisse anzeigen, Texte einblenden, Videos darstellen und vieles mehr.
Hochstativ
Die Standortauswahl ist bei der Produktion von Panoramafotos noch wichtiger und auch schwieriger als bei der herkömmlichen Fotografie. Manche Motive erfordern eine Aufnahme aus größerer Höhe, um in der Abwicklung gut zu wirken, weshalb in solchen Fällen zB ein Hochstativ zum Einsatz kommt.
Mirrorball
Die Mirrorballtechnik, besteht darin, eine Spiegelkugel zu fotografieren und das resultierende Foto per Software zu entzerren. Erstaunlich dabei ist, dass ein Foto ausreicht, um ein nahezu komplettes 360 Grad Panorama aufzunehmen. Für hochwertige Panoramen ist die Mirrorball Technik nicht geeignet, weil a) eine perfekte Speigelkugel schwer zu bekommen ist und b) das Endergebnis in der Auflösung anhängig von der verwendeten Kamera recht gering ist. Vorteil ist ein niedriger Einstiegspreis und die Möglichkeit auch bewegte Objekte im Panoramabild zeigen zu können, was mit gestitchten Panoramen meist sehr schwer ist.
Nodalpunkt
Objektiv
Um das Material für Panoramafotos aufzunehmen, ist im Prinzip kein spezielles Objektiv erforderlich. Allerdings ist ein sehr weitwinkliges Objektiv, oder sogar ein Fisheye empfehlenswert, wenn die Aufnahme eines Panoramas nicht zu lange dauern darf. Je höher die Brennweite, desto mehr Aufnahmen müssen für ein Rundum Panorama gemacht werden, aber desto höher kann auch die Auflösung des Endproduktes sein.
Panorama
Die Panoramafotografie ermöglicht von einem Standpunkt aus gesehen, den ganzen umgebenden Raum aufzunehmen und wiederzugeben.
Das fertige Panoramafoto kann dann entweder als statische Abwicklung betrachtet werden, oder als interaktives Panorama am Bildschirm. Ein interaktives Panorama zeichnet sich dadurch aus, dass der Betrachter den Bildausschnitt selbst bestimmen kann.
Projektion
360 Grad Panoramen sind Bilder, die den gesamten umgebenden Raum abbilden können. Weil aber die klassischen Wiedergabemedien damit überfordert sind sehr große Bildwinkel darzustellen, werden unterschiedliche Projektionsarten angewendet, um Panoramabilder zu zeigen. Welche der Projektionsarten verwendet wird, hängt ganz davon ab, wie das Panoramabild eingesetzt werden soll. Sehr bekannt istz die Mercator Projektion, die es ermöglicht die Erdkugel als Weltkarte darzustellen.
Panorama, PTGui, Print, Planet, Panini
Quicktime VR
Die interaktive Darstellung von Panoramen am Computer gibt es bereits seit einigen Jahren. Mittlerweile hat sich der Flash Player als ein wichtiger Standard in diesem Bereich etabliert, weil er die meisten Möglichkeiten bietet. Das von der Firma Apple entwickelte Quicktime Format konnte schon vor ein paar Jahren sogenannte QuicktimeVR Panoramen mit sehr hoher Qualität darstellen. Einige Internetseiten nutzen Quicktime VR noch immer, jedoch hat sich das notwendige Plugin nicht in der Masse durchsetzen können.
Virtuelle Tour
Für den Begriff Virtuelle Tour gibt es keine verbindliche Definition. In der Regel wird aber immer dann von einer virtuellen Tour gesprochen, wenn mit einem interaktiven Panorama weitere Inhalte verknüpft sind. Das können weitere Panoramastandpunkte, oder jede Art von Medien (Audio, Video, Texte, …) sein.
Am häufigsten werden weitere interaktive Panoramabilder untereinander verknüpft, um eine virtuelle Begehung eines Gebäudes, oder eines Geländes zu ermöglichen. Der Betrachter geht dann von einem Panoramastandpunkt zum nächsten und kann so einen GEsamtüberblick gewinnen. Die Auswahl des Standpunktes kann ganz unterschiedlich erfolgen. Häufig zeigt ein interaktiver Lageplan die zur Verfügung stehenden Standpunkte an. Der Benutzer wählt dann in diesem Plan den Standpunkt per Klick aus und kann sich an diesem Standpunkt in dem jeweiligen Panorama um umsehen.